Geldern schlägt München

20April

Geldern schlägt München
Rund um die Boom-Metropolen werden höhere Renditen erzielt als in den Topstandorten. In Großstädten wie Köln, Düsseldorf, Aachen und Bonn schießen Immobilienpreise und Mieten in die Höhe. Immobiliensuchende sind deswegen schon lange auf der Suche in der günstigeren Provinz.

Düsseldorf mindestens doppelt so teuer wie der Niederrhein
Eine gut instand gehaltene 70er-Jahre-Wohnung in Geldern kostet bei 90m² etwa 180.000€ und ist damit noch eines der teureren Angebote. In Düsseldorf ist die gleiche Wohnung kaum unter 400.000€ zu bekommen. Wer eine eigene Immobilie sucht schaut sich vermehrt auf dem Land um. Und das führt auch zu Preissteigerungen im ländlichen Raum.

Hohe Rendite – Hohes Risiko
Richtig hoch sind Renditen in ostdeutschen Regionen. 8,5% und mehr im Märkischen Kreis. Das machte sich erst mal gut gegen 1,5% in München. Diese Ergebnisse müssen aber zu denken geben. Hohe Rendite = Schlechtes Objekt oder schlechte Lage. Eine einfache, aber passende Formel. In Geldern und dem Kreis Kleve liegen vergleichbare Renditen bei 3 - 5%. Und damit besser als in der Metropole, aber nicht zu gut, um in sinkenden Märkten zu verwässern.

Platzt eine Blase?
Wenn es denn eine Immobilienblase gibt und sollte diese platzen, dann zuerst in den Metropolen. In Geldern und dem Kreis Kleve ist das eher nicht zu erwarten. Zudem wird es in Deutschland kein Platzen einer Blase geben, wie wir es 2008 in den USA erlebten, mit internationalen Folgen. Dazu ist das europäische Bankensystem völlig anders aufgestellt und hat (hoffentlich) aus der Subprime-Krise der USA gelernt.

Der EURO wird es richten
Schlussendlich hängt die Frage der Entwicklung des Immobilienmarktes am EURO. Oder anders gesagt an der wirtschaftlichen Entwicklung und den nötigen Reformen der Sozialsysteme in Südeuropa. Schaffen es die Südeuropäer nicht ihre Sozialsysteme zu reformieren, werden deren Haushalte gesprengt. Das kann der EU-Rest nicht auffangen. Italien und Spanien sind nicht Griechenland. Und deswegen wird die EZB die Zinsen dauerhaft niedrig halten müssen. Zu Lasten der deutschen Sparer, die sich dann weiterhin für Immobilien interessieren werden.

Banken tun ihr Übriges, um Geld loszuwerden
Wer sich glücklich schätzen kann, Geld in bar zu haben, wird über das Verwahrentgelt der Banken (Negativzinsen) nicht begeistert sein. Auch diese Klientel ist in Immobilen besser aufgehoben und tut das auch.

 

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Eine Information von Eck & Company Immobilien GmbH

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