Schöne neue digitale Immobilienwelt

22Juli

Geldern: Für heutige Käufer und Mieter ist die Suche nach einem Haus oder einer Wohnung im Internet bei Immobilienscout, Immowelt und Co. selbstverständlich. Doch das wird zunehmend schwieriger. Hier Video ansehen

Die Standzeiten in Onlineportalen sind extrem kurz geworden. Jedenfalls dann, wenn es sich um marktgerechte Angebote handelt, die eine breite Interessentenschaft ansprechen. Viele der Angebote von Eck & Company Immobilien GmbH schaffen es gar nicht bis in Scout & Co. sondern gehen vorher an vorgemerkte VIP-Interessenten im Rahmen der diskreten Vermarktung weg. Hinzu kommt, dass sich professionelle Immobilienmakler, so auch wir, zunehmend andere digitale Vertriebswege erschließen. Die großen Onlineportale haben die Preisschrauben zuletzt so überdreht, dass die Suche nach Alternativen konsequent war. Überdies sind die Suchergebnislisten überfüllt mit fiktiven Neubauprojekten, die viele Suchenden nerven. In Düsseldorf sind es 25% auf dem Land 50% und mehr der Angebote. Der Markt an gesuchten Gebrauchtimmobilien scheint leergefegt zu sein. Die bekannten Portale bildeten bis vor Kurzem den Markt ab. Das ist vorbei.

Social Media ergänzt konventionelle Internet-Kanäle

Social Media mag man mögen oder nicht. Aber damit ist die Zielgruppe der Käufer, die gezielt suchen durchaus erreichbar. Anders bei den großen Portalen. Hier ist es die Masse an Interessenten, die man als Makler und schon gar nicht als privater-Anbieter bewältigen kann. Für ein durchschnittliches Hausangebot am Niederrhein haben wir schon mal 50-70 Anfragen in 12 Stunden. Der passende Käufer ist zwar bei professioneller Qualifizierung des Anwärters durch den Profi schnell gefunden, aber die restlichen Interessenten bleiben als gefrustete Nachfrager auf der Strecke.

Diskrete Vermarktung und VIP-Kunden

Diskrete Vermarktung durch Eck & Company beginnt bei VIP-Kunden. Das sind vorgemerkte Kunden, die spezielle Suchwünsche haben, oft vorqualifiziert sind und zuerst mit neuen Angeboten bedient werden. Davon bekommt die breite Öffentlichkeit nichts mit, was vielen Hausverkäufern durchaus recht ist. Dann werden Facebook, Google und Instagram bespielt. Mit über 2.400 Facebook-Followern gehört Eck & Company zu den Top 3 in NRW. Und erst dann kommen Angebote in die bekannten Online-Portale. Aber eben immer seltener.

Markt für Wohnhäuser stabil – Auch in Zeiten von Corona

Der Wohnimmobilienmarkt ist auch in der Corona-Zeit absolut stabil geblieben. Das war schon bei der Finanzkrise so und hat sich nun wiederholt. Ein überaus deutsches Phänomen, weswegen als neueste Entwicklung ausländische Investoren den normalen deutschen Anlagemarkt entdeckt haben.  70% der europaweit gehandelten Mietshäuser gingen in den ersten 3 Monaten 2020 hierzulande über den Tisch. So jedenfalls das Ergebnis der Studie von Savills, einem internationalen Immobiliendienstleister. Erst mit weitem Abstand folgt Großbritannien mit 8% vor Schweden mit 6%.

Adressen-Verkäufer und andere Start-Ups

Das alles wird für den normalen Verkäufer oder Käufer zunehmend unübersichtlich. Player wie eBay-Kleinanzeigen (wird übrigens gerade nach Norwegen verkauft, nachdem auch der Axel-Springer-Verlag mitgeboten hatte) graben den Portalen zunehmend das Wasser ab. Zudem sprießen sogenannte PropTechs teils wie Pilze aus dem Boden. Das sind viele oft kleine Start-Ups, die Property (Immobilien) mit Tech (Technologie) verknüpfen und bisweilen die Wertschöpfungsketten auch komplett digital abbilden wollen. Oder Adressenverkäufer in der Branche bekannt als Lead-Generatoren. Arroundhome, früher Käuferportal waren Vorreiter. Verkäufer werden mit massiver Werbung gelockt, ihren Immobilienwert kostenlos erfahren zu können. Tatsächlich werden die Adressen gleich an mehrere Makler schlicht verkauft, die dann im Windhundverfahren um die Gunst des oft verdutzten Immobilieneigentümers buhlen müssen. Und auf diesen Zug springen Viele auf. Hier werden seit Jahren Millionen Euro an Risikokapital verbrannt und Übernahmen geschmiedet.

PropTech´s werden zu Maklern – Für den Verkäufer kostenlos ist bald vorbei

Einige dieser Lead-Verkäufer haben sich mittlerweile selbst zum Makler entwickelt. Vor allem Homeday und McMakler sind auf dem Weg zum Franchise-Geber. Angewiesen sind sie dabei aber auf sozusagen den ganz normalen Makler vor Ort, dem sie ihre digitalen Dienste verkaufen und einen überaus ordentlichen Anteil der Provision kassieren. Sie mischen den Markt der eingesessenen Immobilienmakler auf und sprechen vor allem den internet-affinen Teil der Bevölkerung an. Hauptargument noch: Keine Provision für den Verkäufer. Doch dem schiebt der Gesetzgeber nun einen Riegel vor. Die Provisionslast soll nicht mehr allein der Käufer tragen, wie es in vielen Bundesländern und oft auch in NRW üblich ist. Entweder zahlt der Verkäufer die volle Provision, schließlich soll der Makler ja zuallererst dessen Interessen vertreten, oder die Provision ist zu teilen. Das ist übrigens eine Gesetzänderung, die dem echten Profi in die Hände spielt. Eck & Company arbeitet seit jeher so, wie der Gesetzgeber nun fordert. Viele Makler müssen demnächst jedoch ihr Geschäftsmodell radikal ändern oder vom Markt verschwinden.

Der lokale Fachmann bleibt erste Anlaufstelle

All Business is local. Gemeint ist: Der Wohnimmobilienmarkt in Deutschland ist extrem kleinteilig und völlig anders als im restlichen Europa und erst recht anders als in den USA. Der lokale oder regionale Immobilienfachmann wird auch künftig erste Adresse für Immobilienverkäufer und Immobilienkäufer sein. Der Makler muss jedoch seine Geschäftsstruktur zunehmend digitalisieren und auf das ständig verändernde Kundenverhalten reagieren, besser agieren. Genau das ist schon immer die Maxime von Eck & Company Immobilien GmbH gewesen. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

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