Wie findet man als Verkäufer den richtigen Immobilienmakler?

28Juli

Geldern: Wer sein Haus verkaufen will muss sich entscheiden. Macht man es selbst oder sucht man einen qualifizierten Immobilienmakler wie zum Beispiel Eck & Company Immobilen GmbH. Da steht oft die Kostenfrage als erstes Kriterium im Vordergrund. Der Makler kostet ja und damit wird der Preis des gesamten Transaktionsvolumens erhöht. Aber das ist eine viel zu einseitige Sichtweise.

Denn der gute Makler kostet nicht nur, er bringt auch erheblichen Mehrwert. Und das für beide Seiten, Verkäufer und Käufer. Aber wie findet man als Verkäufer nun einen wirklich guten Makler? Diese Frage ist gerade für den Verkäufer immens wichtig. Der Käufer andererseits sucht bei weitem nicht zuerst nach dem Makler. Der Käufer sucht zuallererst nach der Wunsch-Immobilie. Und das heutzutage zu fast 100% im Internet.

Mit den Augen eines Käufer sehen

Und genau da fangen die, für den Verkäufer so wichtigen Unterscheidungsmerkmale schon an. Ein Haus sucht der Käufer mit den Augen. Er/Sie schaut Bilder. Bilder sind heute so wichtig, wie das Rad am Wagen. Mit den Augen des Käufers den Makler finden ist ein erster Ansatz für Verkäufer. Es gibt extreme Unterschiede, wie Makler ihre Angebote visuell präsentieren. Stürzende Linien in Fotos zeugen von Unkenntnis im Umgang mit Fototechnik. Ja, Makler nutzen gerne Weitwinkel-Fotos um mehr von Räumen zeigen zu können. Aber das will auch gelernt sein. Hochkantfotos sind ein No-Go ebenso wie andere Formate als 2:3. Beides mag das Internet nicht und sieht auch nicht aus.

 

Ist die präsentierte Küche aufgeräumt, oder ist noch das Geschirr der letzten Wochen zu sehen? Befinden sich im Bad zig Fläschchen, Zahnbürsten und allerlei Handtücher, oder ist das Bad ansprechend hergerichtet? Steht bei Außenaufnahmen immer wieder der gleiche PKW vor der Tür, dürfte es sich um das Auto des Maklers handeln. Und so könnte man die Aufzählung fortsetzen. Die Texte, die verwendet werden, sind auch interessant. Ist der Text ansprechend ohne zu übertreiben, oder werden nur ellenlang Ausstattungen aufgezählt, die sich ohnehin kein Interessent durchliest?

Die Website ist nicht nur digitale Visitenkarte

Dann sollten man sich die Website vornehmen. Auch hier durchaus mit den Augen eines Käufers. Zu allererst: Ist die Seite handyfähig? Oder braucht man mit dem Handy eine Lupe ? Das ist sehr wichtig, denn 75% der User nutzen das Handy zum Surfen. Und dann: Liegt der Schwerpunkt auf Eigenlob, wie gut man ist, wie lange am Markt und und und. Oder gelangt man schnell zum Gesuchten, also zu Angeboten? Gibt es Referenzen und Kundenmeinungen? Hier ist aber auch Vorsicht geboten, faken von Referenzen ist auch bei Maklern möglich. Wird das Team ansprechend vorgestellt und sind Kontaktdaten der Mitarbeiter verfügbar. Und nicht zuletzt, ist die Website ansprechend gestaltet oder aus dem Baukasten mit vielen Stockfotos.

Kundenbewertungen im Internet

Wer schon mal über Booking.com. oder tripadvisor ein Hotel gebucht hat, weiß dass Bewertungen hilfreich sind. Die findet man zwar auch bei den einschlägigen Immobilienportalen, aber hier können sich Makler gegen Geld sozusagen in gutem Licht erscheinen lassen. Besser und recht neutral sind da Bewertungen auf Google. Die kann der Makler nicht beeinflussen und Google listet so ziemlich alle Immobilienmakler. Viele Bewertungen zeugen von reger Aktivität des Makler und seiner so wichtigen Internet-Kompetenz. Wenige und dann nur positive Bewertungen lassen auf Freunde oder Bekannte schließen, die man um eine Bewertung gebeten hat. Wichtig: Die Kundenrezensionen auch lesen. Und: Antwortet der Makler auf Bewertungen, nimmt er seine Kunden auch ernst und schätzt sie. Dabei können auch negative Bewertungen gut sein, und zwar dann wenn der Makler darauf sachlich und kundenorientiert reagiert.

Überhaupt Google

Die Präsentation des Unternehmens auf Google und Google-Maps ist extrem wichtig. Gibt es Fotos vom Unternehmen, von der Dienstleistung? Sind Öffnungszeiten angegeben? Veröffentlicht der Makler Beiträge auf Google und wenn ja, sind die aktuell?

Social Media im Maklergeschäft?

Nutzt der Makler Social Media? Facebook, Instagram oder Google? Auch wenn gerade Facebook immer wieder negativ in Veröffentlichungen auftaucht, ist es doch ein Kanal mit dem "Customer Relationship" also Kundenbeziehungen modern gepflegt werden. Und: Social Media ist „noch“ ein unterschätzter Vertriebskanal, ebenso wie Instagram. Mit über 2.400 Facebook-Followern gehört Eck & Company Immobilien GmbH übrigens zu den Top 10 Facebook-Maklern Deutschland.

Der Makler und sein Büro

Wenn all das überzeugt, sollte man den Makler erst mal in dessen Büro aufsuchen, bevor man diesen zu sich kommen lässt. Überzeugen Sie sich von dessen Büro und Ambiente. Das lässt schon viel Rückschluss auf Arbeitsweise und Berufsethos zu. Als Makler kann man sagen: „Zeig mir deine Wohnung und ich sage dir, wer du bist“. So kann man das auch als Verkäufer tun: „Zeig mir dein Büro, und ich weiß wie du arbeitest.“ Lassen Sie sich dann vom Makler detailliert erklären, wie er vorzugehen gedenkt. Welche Verkaufsschritte leitet er ein, und wie ist der gesamte Prozess gestaltet.  Nutzt er diskrete Vermarktungskanäle, oder zählt er nur auf, in wie vielen Online-Portalen er zu inserieren gedenkt?

Der Maklerauftrag am Schluss

Wenn all das überzeugt, sollte der Vor-Ort-Termin folgen. Der qualifizierte Immobilienmakler wird zuallererst nicht nach der Preisvorstellung fragen. Er wird vielmehr nach einer eingehenden Besichtigung und Sichtung der Unterlagen eine fundierte Marktwertermittlung machen und diese in einem weiteren Termin mit Ihnen besprechen. Und erst dann fällt die Entscheidung für oder gegen den Makler.

Dabei wissen viele Makler, dass sie durchaus in Konkurrenz zu Mitbewerbern stehen. Da ist die Versuchung groß, einen hohen (überhöhten) Preis zu „bieten“, um den Auftrag zu bekommen. Sehr wohl planend, dass der Verkäufer irgendwann mürbe wird und man dann zu einer Preissenkung nach der anderen raten kann. Leider ist diese Salamitaktik weit verbreitet und hat auch mit dem reinen Verkäufermarkt zu tun.

Was kostet denn nun der Makler?

Grundsätzlich gilt absolute Gestaltungsfreiheit. Aber es gibt eine in Deutschland etablierte regional unterschiedliche sogenannte Ortsüblichkeit. In NRW und den meisten südlichen Bundesländern wird die gesamte Provision üblicherweise zwischen Verkäufer und Käufer geteilt. Beide zahlen in der Regel jeweils 3% + MwSt. vom Kaufpreis. In den übrigen Bundesländern zahlt fast ausschließlich der Käufer meist 5 bis 6% + MwSt. Dennoch ist in NRW bei Verkäufern oft der Glaube anzutreffen, dass der Makler für ihn umsonst arbeitet. Viele Makler lassen sich aufgrund der Konkurrenzsituation auch darauf ein. Ein Verkäufer sollte sich aber dann wirklich die Frage stellen, welche Interessen der Makler denn dann vertreten möge. Klare Antwort dann meist: Natürlich die des Verkäufers. Das ist schon sehr merkwürdig. Den Makler nicht bezahlen wollen, aber dessen volles Leistungsangebot erwarten und noch ausschließlich dessen Interessen vertreten.

Für den Verkäufer kostenlos

Nicht wenige Makler werben gar aktiv, ja aggressiv damit, für den Verkäufer kostenlos zu arbeiten. Solche Werbung heißt übersetzt: „Keiner will mich als Makler, ich hab nichts zu verkaufen, kein Angebot, also mach ich’s umsonst für den Verkäufer, damit ich überhaupt was zu tun habe.“ Oder der Makler versucht es über die Masse zu schaffen, auf seine Kosten zu kommen. Darunter muss zwangsläufig die Qualität der Leistung für den einzelnen Verkäufer leiden.

Der Gesetzgeber regelt die Provision neu

Diesem Geschäftsmodell, nur den Käufer Provision zahlen zu lassen, schiebt der Gesetzgeber nun endlich einen Riegel vor. Entweder zahlt künftig der Verkäufer alleine, schließlich soll der Makler ja überwiegend dessen Interessen vertreten, oder die Provision ist unabdingbar hälftig zu teilen. Da müssen einige Makler ihr Geschäftsmodell grundlegend ändern oder vom Markt verschwinden.

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